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Asien, Teil von Eurasien, ist mit rund 44,6 Millionen Quadratkilometern, etwa einem Drittel der gesamten Landmasse, der flächenmäßig größte Erdteil. Mit über vier Milliarden Menschen, mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung, ist dieser Erdteil auch der einwohnerstärkste. Es gibt 47 international anerkannte Staaten Asiens.

Menschheitsgeschichtlich spielte Asien früh eine wichtige Rolle. Hier entstanden bereits um 900 v. Chr. mit dem Neuassyrischen Reich oder 500 v. Chr. mit dem noch größeren Achämenidenreich die ersten Großreiche.

Das Wort „Asien“ geht über das lateinische Asia auf griechisch Ἀσία (Asía) zurück. Über die weitere Herkunft kann bis heute nur spekuliert werden. Angenommen wird meist eine Herkunft vom assyrischen assu „Sonnenaufgang, Osten“.[1] Der Name Asía würde demnach eine östliche Region benennen, die in der Richtung des Sonnenaufgangs liegt, und entspräche darin dem lateinischen Wort Orient oder dem deutschen „Morgenland“. Die frühen Griechen nannten zunächst nur die Landmasse Kleinasiens Asien, woraus sich später auch der Name der römischen Provinz Asia ergab. Von Plinius dem Älteren (Naturalis historia, um 77 n. Chr.) wurde der Name dann auch auf den größeren Kontinent bezogen. Langfristig wurde so das alte Asia zu Asia minor.

In der griechischen Mythologie war Asia der Name einer Okeanide (oder auch Mutter einer solchen bei Hesiod), nach der wiederum die geographische Region benannt worden sein sollte. Nach Aischylos (Promētheús desmṓtēs, um 470 v. Chr.) ist sie zudem die Gattin des Titanen Iapetos und Mutter des Prometheus, nach Herodot (Historien, 5. Jahrhundert v. Chr.) dessen Gattin.

Im heutigen allgemeinen Sprachgebrauch beziehen sich die Begriffe asiatisch und Asiaten vor allem auf Dinge und Menschen ost- oder südostasiatischer Herkunft, so beispielsweise in Bezug auf Küche, Philosophie oder Architektur, bisweilen unter dem Einschluss Indiens, während sich die Begriffe nur sehr selten auch auf die Länder westlich von Indien beziehen. Während Westasien schon seit dem Altertum in engem Kontakt mit Europa stand, war dies mit Ostasien nicht der Fall, sodass diese Region in Europa über Jahrhunderte den Inbegriff von Fremdheit darstellte, auch da sich Kulturen wie die Chinesische Kultur und Japanische Kultur gegenüber der Außenwelt abgrenzten und nur begrenztes Interesse an Austausch zeigten (vgl. Sinozentrismus, Abschließung Japans).
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Asien ist der größte Kontinent der Erde. Mit ca. 44,6 Millionen Quadratkilometer Fläche (ohne Russland 31,7 Millionen Quadratkilometer) umfasst er rund ein Drittel der gesamten Landmasse. Gemeinsam mit Europa wird Asien auch als Teil des Großkontinents Eurasien betrachtet.

Die kontinentale Landmasse liegt ganz in der östlichen Hemisphäre und nördlich des Äquators mit Ausnahme der südöstlichsten Inseln im Malaiischen Archipel, die sich auf der Südhalbkugel der Erde befinden. Die Tschuktschen-Halbinsel in Ostsibirien liegt zwar östlich des 180. Breitengrades, es gilt aber die östliche Zeit +12h.

Asien wird im Norden vom Arktischen Ozean, im Osten vom Pazifischen Ozean und im Süden vom Indischen Ozean begrenzt.

Asien hat im Westen gegenüber Europa keine eindeutige geographische oder geologische Grenze. Die häufigste Definition der Grenze zu Europa von Nord nach Süd: das Ural-Gebirge, der Ural-Fluss, das Kaspische Meer, der Kaukasus bzw. die Manytschniederung, die Südküste des Schwarzen Meeres sowie der Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen. Von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer ist diese Grenze rund 2700 km lang.

Mit Afrika ist Asien nördlich des Roten Meeres über die Halbinsel Sinai (Landenge von Sues, 145 km breit) verbunden.

Im Nordosten liegen die Festlandmassen von Asien und Nordamerika an der Beringstraße etwas mehr als 80 km voneinander entfernt. Im Südosten bildet der Malaiische Archipel die Verbindung zu Australien. Den südlichsten Punkt bildet die indonesische Insel Pamana.

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  • Der nördlichste Festlandspunkt Asiens und der Erde ist Kap Tscheljuskin auf der Taimyrhalbinsel (77° 43′ 21″ N), der östlichste Punkt Kap Deschnjow auf der Tschuktschen-Halbinsel (169° 39′ 7″ W). Von dort bis zum westlichsten Punkt Asiens, dem Kap Baba in Kleinasien (26° 3′ 50″ O), sind es 8.223 km Luftlinie. Der südlichste Festlandspunkt des asiatischen Kontinents ist das Kap Tanjung Piai auf der Malaiischen Halbinsel (1° 15′ 57″ N).

    Zur regionalen Gliederung Asiens gibt es verschiedene Ansätze. Die folgende Unterteilung in Regionen wird neben anderen von der UN-Statistikbehörde UNSD verwendet. Diese Einteilung Asiens in Regionen durch die Vereinten Nationen geschieht ausschließlich aus statistischen Gründen und impliziert keine Annahme über politische oder sonstige Zugehörigkeiten der Länder und Gebiete.[2]

    In mancher Veröffentlichung werden diese Grenzen variiert, je nach Ziel, Thema und Hintergrund, für die eine Aufteilung verwendet wird. Früher war Afghanistan Zentralasien zugeordnet, jetzt zu Südasien.
    Darüber hinaus gibt es auch alternative bzw. zusätzliche Unterteilungen bzw. Überschneidungen, beispielsweise für Nordostasien.

    Die wichtigsten Vegetationszonen oder Ökozonen (von Nord nach Süd):

    Asien weist eine Reihe globaler geographischer Superlative auf:

    Es ist der Erdteil mit der verschiedenartigsten Vegetation, wechselnd vom Permafrostboden Sibiriens bis hin zum Dschungel Südostasiens. Neben den Extremen Tundra, Wüste und tropischer Regenwald sind auch alle anderen auf der Erde vertretenen Vegetationszonen in Asien zu finden.

    Eine weitere Besonderheit sind die meisten interkontinentalen Staaten der Erde, mit sowohl asiatischen Landesteilen als auch Territorien in anderen Erdteilen. Dazu gehören Russland, Kasachstan, Indonesien, Japan, Ägypten und die Türkei.

    Asien ist die Wiege zahlreicher Kulturen, beispielsweise in China, in Japan, in Indien, in Iran sowie Babylonien und Assyrien in Vorderasien. Alle sogenannten Weltreligionen sind in Asien entstanden.

    Asien und Europa verbindet eine lange Tradition an Kriegen (beispielsweise Alexander der Große, die Perserkriege, die Kreuzzüge, die Einfälle der Hunnen und der Türken) und an Entdeckungsreisen (beispielsweise Sven Hedin), aber auch viele wichtige Handelsverbindungen, wie zum Beispiel die Seidenstraße.

    Asien ist von jeher von Großreichen geprägt und nicht so zersplittert wie Europa. Die chinesische Kultur hat in der Welt, vor allem jedoch in Ostasien, ihre Spuren hinterlassen (Papier, Buchdruck, Kompass, Seide, Porzellan u. v. m.). Aus Indien hat sich der Buddhismus verbreitet. Nordasien (insbesondere Sibirien) blieb lange Zeit nahezu unbesiedelt, erst als sich das Russische Reich weiter ausdehnte, wurden dort größere Städte gegründet. Zentralasien war traditionell die Heimat von Steppenvölkern (Reitervölker), (beispielsweise den Mongolen), die in früheren Zeiten eine Bedrohung für Europa darstellten. Vorderasien ist seit dem 7. Jahrhundert vom Islam geprägt und hat einen stark prägenden Einfluss auf Nordafrika gehabt.

    Entwicklung der Bevölkerung Asiens (in Milliarden; ohne Russland, mit Türkei)[3]

    In Asien leben rund vier Milliarden Menschen, was etwa 60 % der Erdbevölkerung entspricht. Sowohl in Indien als auch in der Volksrepublik China leben je über eine Milliarde Menschen. Während vor allem Russland und die Mongolei sehr dünn besiedelt sind, kämpfen andere Länder mit den Auswirkungen ihrer Bevölkerungsexplosion.

    Gesundheit und Lebenserwartung korrelieren mit dem Wohlstand der Nationen. Höherer Lebensstandard bedeutet auch mehr Ressourcen für die eigene wie für die Volksgesundheit.

    Die Bewohner von Macau, Singapur, Hongkong und Japan erreichen unter den Asiaten das höchste Durchschnittsalter.
    Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Brunei, China, Malaysia, Thailand, Philippinen und Indonesien liegen mit der Lebenserwartung weltweit etwa im Mittel. Die kürzeste Lebenserwartung in Asien haben Menschen in Indien, Bangladesch, Myanmar, Kambodscha, Laos, Bhutan und Afghanistan.[4]

    Malaria ist in Südasien und Südostasien verbreitet. Es gibt noch kein effektives Impfmittel gegen Malaria. Durch Insektensprays könnte die Verbreitung etwas eingedämmt werden, diese sind aber für große Teile der betroffenen Bevölkerung zu teuer.

    AIDS ist weit verbreitet. Besonders in Russland, Indien, Nepal, Myanmar, Thailand, Kambodscha, Vietnam und Malaysia tritt das HI-Virus vermehrt auf. Dagegen sind in Japan, der Mongolei, Sri Lanka, Bangladesch, Bhutan, Afghanistan, Turkmenistan und in Vorderasien nur relativ wenige Menschen an AIDS erkrankt. Diese Angaben sind aber mit Vorsicht zu betrachten, da die HIV-Infektionsrate als Durchschnittswert auf das ganze Land bezogen ist, aber vor allem in den Großstädten gehäuft auftritt.

    In Asien werden viele hundert einzelne Sprachen gesprochen. Zu den bedeutenden Sprachfamilien und Sprachgruppen gehören (Auswahl):

    Siehe auch Abschnitt Eurasien: Europa und asiatisches Festland im Artikel Sprachfamilien der Welt.

    Nach der Einteilung in Nordasien (Russland), Westasien (W), Zentralasien (Z), Südasien (S), Südostasien (SO) und Ostasien (O) ergibt sich folgendes Bild:

    Sowohl gemessen am Wechselkurs-basierten Bruttoinlandsprodukt als auch in Kaufkraftparität ist China die größte Volkswirtschaft Asiens und die zweitgrößte weltweit. In Asien folgen die Staaten Japan, Indien und Südkorea. Die Wirtschaft Japans war über Jahrzehnte die am stärksten wachsende Volkswirtschaft Asiens. Während Japans wirtschaftliche Lage sich seit den 1990er-Jahren verschlechterte, weisen China und Indien im selben Zeitraum ein, im globalen Vergleich, überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum von mehr als 10 bzw. 7 Prozent pro Jahr auf. Japan hat aber die Rolle der führenden Wirtschaftsnation Asiens 2010 an China abgegeben. Dennoch ist es die führende Industrienation Asiens und (neben dem größtenteils zu Europa gezählten Russland) das einzige Land des Kontinents, das Mitglied der Gruppe der Acht führenden Industrieländer ist.
    Bezogen auf die Kaufkraftparität hat auch Indien heute (2015) ein größeres BIP als Japan.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg, verstärkt ab den 1960er-Jahren, war das wirtschaftliche Wachstum zunächst auf die Länder und Gebiete entlang der Pazifikküste konzentriert, wovon vor allem Japan, Südkorea und Taiwan sowie die ehemaligen britischen Kolonien Hongkong und Singapur profitierten, die sich eng an die Wirtschaft der USA banden. In den 1980er-Jahren entwickelten sich mehrere Staaten in Ost- und Südostasien mit einem raschen Wirtschaftswachstum von Schwellenländern zu Industrieländern: die so genannten „Tigerstaaten“ Hongkong (damals noch eine Kronkolonie des Vereinigten Königreichs), Taiwan, Singapur und Südkorea. 1997/98 fand die rasante Hochkonjunktur in vielen dieser Länder mit der Asienkrise ihr Ende, die – von Thailand ausgehend – vor allem eine Finanz- und Währungskrise war. Seitdem wächst die Wirtschaft dieser Staaten zwar weiter, aber das sehr hohe Wachstum von bis zu zehn Prozent hat sich auf fünf bis sechs Prozent abgeschwächt.

    Weite Teile Asiens sind nach wie vor landwirtschaftlich geprägt, wobei insbesondere Reisanbau und Fischerei von Bedeutung sind.

    Rohstoffarme Staaten oder durch Kriege und korrupte Regierungen zurückgeworfene Staaten wie Afghanistan, Bangladesch, Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam sowie die ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien sind nach wie vor landwirtschaftlich entsprechend ihrer Topographie geprägt.

    Die meisten heutigen zentral- und nordasiatische Staaten waren bis zu deren Zerfall 1990/91 Teil der Sowjetunion und somit planwirtschaftlich organisiert. Die Wirtschaft dieser Länder ist großteils von Landwirtschaft und Schwerindustrie bestimmt.

    Rohstoffreichtum einiger Regionen wie etwa Erdöl und -gas im Gebiet des Kaspischen Meeres oder diejenigen in der Tundra von Sibirien gewinnen Bedeutung im sich weltweit verstärkenden Kampf um diese Ressourcen wobei Fluch und Segen für die Bewohner häufig nahe beieinander liegen (Umweltverschmutzung, Korruption und Kriege).

    In Südwestasien ist vor allem die Erdölförderung der bestimmende Wirtschaftszweig. Die weltweit größten bekannten Reserven befinden sich auf der arabischen Halbinsel und in den umliegenden Regionen am persischen Golf, wobei das Königreich Saudi-Arabien über die umfangreichsten Ölfelder verfügt. Weitere bedeutende Förderländer sind Iran und Irak. Die flächenmäßig kleinen Emirate Kuwait und Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und das Königreich Bahrain zählen durch den Verkauf von Erdöl bei zugleich relativ geringer Bevölkerungszahl zu den reichsten Staaten der Erde.

    Mehrere Regionen Asiens, darunter Mesopotamien, das Tal des Indus (vgl. Indus-Kultur), Iran und China, gelten als „Wiegen der Zivilisation“. Mit der Entwicklung der Zivilisationen und der frühen Hochkulturen in diesen Gebieten ging auch die Entwicklung der Religionen einher. Alle im Allgemeinen als „Weltreligionen“ bezeichneten Religionen haben ihren Ursprung in Asien. Mit über 1 Milliarde Anhänger ist der Islam die größte Religion in Asien und umfasst mehr als ein Viertel aller Bewohner des Kontinents, Muslime stellen die Bevölkerungsmehrheit in mehr als der Hälfte aller Staaten Asiens.[5][6]

    Zu den frühesten Monumenten religiösen Empfindens der Menschheit zählt etwa die Anlage in Göbekli Tepe in der heutigen Türkei. Entstanden um etwa 9000 v. Chr., wobei die Ursprünge noch deutlich weiter zurück reichen dürften, als die neolithische Revolution und damit der Beginn von Ackerbau und Viehzucht noch bevorstand, gilt Göbekli Tepe als älteste bekannte Tempelanlage der Welt. Etwa aus derselben Zeit datieren Funde in Nevalı Çori am Euphrat in der heutigen türkischen Provinz Şanlıurfa, wo auch vergleichbare bildhauerische Werke, wie anthropomorphe Figuren und Tierdarstellungen, die auf eine religiöse Nutzung hindeuten, gefunden wurden.

    In Mesopotamien (Zweistromland; vgl. „Fruchtbarer Halbmond“) entwickelte sich ab etwa dem vierten Jahrtausend v. Chr. die sumerische Religion. Sie ist eine der ältesten bekannten Religionen und hatte entscheidenden Einfluss auf sich später entwickelnde Glaubenssysteme der Kanaaniter (Vorläufer der Hebräer), Akkader, Babylonier, Assyrer, Hethiter, Hurriter, Ugariter und Aramäer. Neben einer Reihe von den Haupt- und Urgöttern verehrten die Sumerer, in einer Zeit als dort einige der ersten Städte wie Ur und Byblos entstanden (vgl. Liste historischer Stadtgründungen), Stadtgötter und verfügten damit bereits über ein Pantheon von Göttern. Das Gilgamesch-Epos, eines der frühesten schriftlichen Zeugnisse der Menschheit, hat seinen Ursprung in dieser Epoche und erzählt von den Begegnungen des Königs Gilgamesch mit den Göttern und seiner Suche nach Unsterblichkeit. Das Enūma eliš (niedergeschrieben ca. im 12. Jahrhundert v. Chr.) ist wiederum einer der ursprünglichsten Schöpfungs-Mythen. Sumerische Mythen, wie etwa die Erzählung von der Sintflut, fanden auch Eingang in die judäo-christlichen Traditionen.
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    Vermutlich in Baktrien entstand zwischen 1800 v. Chr. und 700 v. Chr. der Zoroastrismus, eine der ältesten, wenn auch ursprünglich dualistischen, monotheistischen (Ahura Mazda) Religionen, die bis heute überdauert hat.

    Die Richter (ca. 1250 v. Chr.) und die Erzväter, die als früheste Überlieferungen der jüdischen Geschichte gelten, hatten ihren Ursprung in Mesopotamien, wo die Vorfahren der Hebräer als Nomadenvolk lebten. Abraham, der Stammvater Israels, soll selbst aus Ur gekommen sein. Tradiert ist die jüdische Religion in einer in der Tora festgehaltenen schriftlichen und einer mündlichen Lehre (Talmud u. a.).

    Mit Jesus von Nazaret (vgl. Jesus Christus) soll etwa 7 bis 4 v. Chr. in Palästina der selbst in der Tradition der jüdischen Religion stehende Begründer des Christentums geboren worden sein. Nach seinem Tod fand die Lehre seiner Jünger vorerst im Nahen Osten und, innerhalb des Römischen Reiches, in Südeuropa Verbreitung. In Asien entwickelten sich verschiedene Traditionen des christlichen Orients, von denen einige, wie etwa der Nestorianismus, bis weit nach Zentralasien und China vordrangen. Ausgehend vom byzantinischen Reich verbreiteten sich die altorientalischen Kirchen in Vorderasien und auch Indien, sowie die heute noch in weiten Teilen Nordasiens vorherrschenden orthodoxen Kirchen.

    Die Geschichte des Islam begann im 6. Jahrhundert mit dem Wirken Mohammeds auf der arabischen Halbinsel. Gemäß der im Koran festgehaltenen Lehre des Islam gilt er als der letzte Prophet in der Geschichte der Menschheit und Vollender der biblischen Prophetie. In Asien fand der Islam im Zuge der islamischen Expansion Verbreitung im Nahen Osten und in weiten Teilen Zentral- und Südasiens bis zum Malaiischen Archipel im Südosten.

    Der bis heute vor allem in Indien vorherrschende Hinduismus entstand gegen Ende der Indus-Kultur um ca. 2000 v. Chr. Die Lehren basieren auf den Veden, heiligen Schriften, deren älteste, die Rigveda, etwa 1200 bis 1000 v. Chr. zusammengestellt wurde. Der Hinduismus umfasst eine große Zahl teils sehr unterschiedlicher Glaubensschulen und Ansichten. Es gibt weder ein gemeinsames Glaubensbekenntnis noch Institutionen, die für alle Gläubigen gleichermaßen Autorität besitzen. Verbindende Merkmale sind die zentralen Gottheiten Brahma, Shiva und Vishnu (Trimurti) – die jedoch in den Lehrtraditionen wie Shivaismus, Vishnuismus oder Shaktismus sehr unterschiedlich betrachtet werden – und der Glaube an den sich ständig wiederholenden Kreislauf des Lebens (Samsara) und die Reinkarnation. Der Hinduismus hatte, wie die indische Philosophie, schon früh prägenden Einfluss auf jene Länder, die im Einflussbereich der indischen Kultur lagen, und fand Eingang in die Glaubenswelten Süd- und Südostasiens.

    An der Wende vom sechsten zum fünften vorchristlichen Jahrhundert lebte in Nordindien Siddhartha Gautama, der nach der Überlieferung im Alter von 35 Jahren Erleuchtung erlangte und somit zum Buddha („Erwachter“, „Erleuchteter“) wurde. Aus der vedischen Tradition kommend und diese hinter sich lassend, wurde er zum Begründer des Buddhismus. Etwa zeitgleich begründete Mahavira ebenfalls in Indien die Lehre des Jainismus.

    Der Buddhismus wurde vorerst auf dem indischen Subkontinent, auf Sri Lanka und in Zentralasien bekannt. Der südliche Buddhismus (Theravada) fand Verbreitung in den Ländern Südostasiens. Der nördliche Buddhismus (Mahayana) erreichte über die Seidenstraße Zentral- und Ostasien, sowie von Nordindien die Länder der Himalayaregion, wo sich, in Wechselwirkung mit den bereits verbreiteten Glaubenssystemen wie etwa Bön, weitere Traditionen entwickelten; so beispielsweise Vajrayana (Tibet), Chan (China) bzw. Zen (Japan) und Amitabha-Buddhismus (Ostasien).

    In China hatten die Philosophen Laozi (auch Lao Tse, Lao-tzu; 6. Jahrhundert v. Chr., ob er tatsächlich existiert hat, ist nicht endgültig geklärt) und Konfuzius (auch Kong Tse, Kǒng Fū Zǐ; ca. 551 v. Chr. bis 479 v. Chr.) die Lehrtraditionen des Daoismus und des Konfuzianismus begründet, die bis heute prägenden Einfluss auf die Gedankenwelt und Gesellschaft Ostasiens besitzen und auch die Entwicklung des Buddhismus in diesen Regionen mitbeeinflussten (vgl. Buddhismus in China).

    Die Religion in Japan war schon früh durch den Synkretismus verschiedener Glaubenssysteme gekennzeichnet. Bis heute sind Shintō und Buddhismus (Zen, Amidismus), der Japan im 5. oder 6. Jahrhundert erreichte, die am weitesten verbreiteten Religionen. Inhalte der chinesischen Lehren Daoismus und Konfuzianismus wurden von Shintō und Buddhismus aufgenommen und integriert. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs herrscht eine besonders hohe religiöse Toleranz in Japan, was zu einem starken Anwachsen neureligiöser Gruppen geführt hat.

    An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert stiftete Guru Nanak im Punjab, im Nordwesten Indiens, den Sikhismus. Oft als Abspaltung oder Reformbewegung des Hinduismus oder als Synkretismus aus Hinduismus und Islam bezeichnet, beschreiben Sikhs ihren Glauben als religionsübergreifenden Lebensweg, der sich nicht an dogmatischen Grenzen, sondern an gelebter Weisheit orientiert.

    Offiziell am 7. September 1926 im südlichen Vietnam gegründet, ist der Caodaismus (Đạo Cao Đài) heute nach Buddhismus und Katholizismus die drittgrößte Religion des Landes. Religionsstifter war Ngô Văn Chiêu, der die Lehren dieser Religion, die verschiedene Inhalte aus mehreren asiatischen Religionen und dem Christentum umfasst, durch spiritistische Sitzungen empfangen hatte.

    Im 20. Jahrhundert hatten so unterschiedliche Persönlichkeiten wie der Inder Mahatma Gandhi, mit seiner aus der indischen Philosophie abgeleiteten Lehre der Gewaltlosigkeit (Ahimsa), und der chinesische Revolutionär Mao Zedong, mit seinem auf dem Kommunismus basierenden Maoismus, entscheidenden Einfluss auf die Politik der beiden nach ihrer Bevölkerungszahl größten Länder der Erde und darüber hinaus.


    * wird politisch und kulturell Europa zugerechnet

    ** umstrittener Staat

    Als zwei weitere Staaten wurden seit 2008 Abchasien und Südossetien von Russland und vier nichtasiatischen Staaten anerkannt, von den übrigen Staaten jedoch weiterhin als Teil Georgiens betrachtet. Die türkisch besetzte Türkische Republik Nordzypern ist nur von der Türkei anerkannt. Das mit armenischer Hilfe von Aserbaidschan abgespaltene Bergkarabach wird zwar selbst von Armenien nicht anerkannt, jedoch von Abchasien und Südossetien. Auch die Autonome Region Kurdistan im Nordirak strebte ursprünglich die Unabhängigkeit an, hat sich jedoch in einem Grundlagenvertrag mit der Zentralregierung in Bagdad auf Autonomie innerhalb des Irak verständigt. Der aus den Palästinensischen Autonomiegebieten hervorgegangene Staat Palästina ist zwar Beobachterstaat in der UNO, jedoch kein UNO-Mitgliedsstaat. Bereits 1988 war die palästinensische Staatsgründung von über 100 Staaten (darunter DDR und Vatikan) anerkannt worden, zu denen Palästina diplomatische Beziehungen unterhält. International nicht anerkannt ist der Islamische Staat, der sich spätestens seit 2014 über weite Teile Iraks und Syriens erstreckt und die im 20. Jahrhundert entstandene staatliche Gliederung Westasiens in Frage stellt.

    Die Arabische Liga wurde als Verbund arabischer Staaten am 22. März 1945 in Kairo gegründet, wo sie auch ihren Sitz hat. Sie besteht aus 22 Mitgliedsstaaten: 21 Nationalstaaten in Afrika und Asien sowie Palästina. Hauptziel der Arabischen Liga sind die Förderung der Beziehungen der Mitgliedsstaaten auf politischem, kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet. Die Unabhängigkeit und Souveränität der Mitgliedsstaaten und der arabischen Außeninteressen soll bewahrt und Streit innerhalb der Liga geschlichtet werden. Beschlüsse der Liga sind nur bindend für jene Staaten, die ihnen zugestimmt haben. Mitgliedsstaaten aus Asien sind: Bahrain, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Palästina, Saudi-Arabien, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Innerhalb der Liga bilden Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar, die VAE und Oman den Golf-Kooperationsrat.

    Im September 1960 gründeten Iran, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und der südamerikanische Staat Venezuela in Bagdad die OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder), der später auch die Ölförderländer Katar (1961), Indonesien (1962) und die Vereinigten Arabischen Emirate (1967) beitraten. Die OPEC-Mitgliedsstaaten aus Asien, Afrika und Südamerika fördern zusammen etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und verfügen über rund drei Viertel der weltweiten Erdölreserven. Ziele der OPEC sind eine gemeinsame Ölpolitik, um sich gegen einen Preisverfall abzusichern und zugleich die weltweite Ölversorgung sicherzustellen. Über die Festlegung von Förderquoten für die einzelnen OPEC-Mitglieder wird die Erdölproduktion geregelt. Neben der OPEC sind eine Reihe von Staaten auch in der OAPEC (Organisation der arabischen Erdöl exportierenden Staaten) vertreten, die 1968 von Kuwait, Libyen und Saudi-Arabien als Zusammenschluss politisch konservativer arabischer Länder Asiens und Nordafrikas und Gegenpol zur OPEC geschaffen wurde. Weitere Mitglieder aus Asien sind heute Bahrain, Irak, Katar, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

    Die ASEAN (Verband Südostasiatischer Nationen) wurde am 8. August 1967 als politische, wirtschaftliche und kulturelle Vereinigung der südostasiatischen Staaten Thailand, Indonesien, Malaysia, Philippinen und Singapur gegründet. Ziel war und ist die Zusammenarbeit in der Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs, des sozialen Fortschritts und der politischen Stabilität in der Region. Gegründet in der Zeit des „Kalten Krieges“, war das Bündnis von Anfang an kapitalistisch-marktwirtschaftlich und auf die Zusammenarbeit mit den westlichen Industrienationen ausgerichtet und stand in Konkurrenz zur kommunistisch-planwirtschaftlichen Volksrepublik China. 1984 trat das Sultanat Brunei der ASEAN bei, 1995 Vietnam, 1997 Myanmar und Laos sowie 1999 Kambodscha. Papua-Neuguinea hat den Status eines Beobachters. Am 1. Januar 2003 wurde mit der Etablierung der ASEAN-Freihandelszone (AFTA) eine Freihandelszone geschaffen, der alle Mitgliedsstaaten der ASEAN angehören. Australien und Neuseeland stehen in Verhandlungen, um diesem Freihandelsabkommen beizutreten. ASEAN plus Drei bezeichnet die gemeinsame Konferenz der ASEAN-Staaten mit China, Japan und Südkorea. In Thailand wurde 2000 die Chiang-Mai-Initiative begründet, die eine enge Kooperation der ASEAN plus Drei-Länder im Finanzsektor festlegt.

    Iran, Pakistan und die Türkei gründeten 1985 die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO), aus der eine Freihandelszone entstehen sollte. Seit der Auflösung der Sowjetunion traten auch Afghanistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan dem Kooperationsbündnis bei. Internationale Bedeutung kommt ihm vor allem durch den Reichtum an Bodenschätzen in einigen Mitgliedsländern und durch die strategische Lage als Transitkorridor für diese Güter sowohl nach Europa wie auch nach China zu.

    Auf Initiative der USA, Japans und Australiens wurde 1989 die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) geschaffen, deren Ziel die Einrichtung einer alle Pazifik-Anrainerstaaten umfassenden Freihandelszone in zwei Schritten ist: Ab 2010 sollen die Freihandelsabkommen für die Industrienationen der Regionen gelten, ab 2020 auch für die Entwicklungsländer. Asiatische Mitglieder der APEC sind Brunei, die Volksrepublik China, Indonesien, Japan, Malaysia, Papua-Neuguinea, die Philippinen, Russland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam.

    Das Asien-Europa-Treffen (Asia-Europe Meeting: ASEM) dient der Beratung und multilateralen Gesprächen zwischen Europa und Asien über eine Zusammenarbeit in Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur. Der Vorschlag zu diesem Treffen kam vom damaligen Premierminister von Singapur Goh Chok Tong und wurde im März 1996 umgesetzt. Mitglieder aus Asien sind: Brunei, die Volksrepublik China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Südkorea, Thailand und Vietnam.

    1997 wurde die Gruppe der acht Entwicklungsländer (D-8) gegründet, der neben Ägypten und Nigeria die asiatischen Staaten Bangladesch, Indonesien, Iran, Malaysia, Pakistan und die Türkei angehören. Ziel der D-8 ist es, ihre Stellung in der Weltwirtschaft zu verbessern, Handelsbeziehungen zu diversifizieren und neue Handelsbeziehungen zu schaffen, die Teilhabe bei Entscheidungen auf internationaler Ebene auszubauen und so für bessere Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern zu sorgen.

    Die Shanghai Cooperation Organisation (SCO; auch: Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, SOZ) ging 2001 aus der Shanghai-Five-Gruppe hervor, die in erster Linie der militärischen Zusammenarbeit der Mitgliedsländer und der Reduktion der Militärpräsenzen an den gemeinsamen Grenzen dienen sollte. Zu den ursprünglichen Mitgliedsstaaten Volksrepublik China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan kam mit Gründung der SCO Usbekistan hinzu. Die Mongolei, Indien, Pakistan und der Iran befinden sich im Beobachterstatus. Besonders Indien wird zu einer vollen Mitgliedschaft ermutigt. Neben der Verbesserung der politischen Stabilität in der Region, wozu auch ein Antiterrornetzwerk (Regional Antiterrorism Structure, RATS) eingerichtet wurde, werden langfristig eine gemeinsame Außenpolitik und die Schaffung einer Freihandelszone angestrebt.

    Im Vorfeld der fünften ministeriellen Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Cancún (Mexiko) wurde am 20. August 2003 die G20 (zeitweise auch G21, G22 oder G20+) als gemeinsame Plattform für Entwicklungs- und Schwellenländer und Gegengewicht zu den USA und der EU geschaffen. Neben Brasilien sind die Volksrepublik China und Indien darin die führenden Kräfte. Mitglieder sind auch Indonesien, Pakistan, die Philippinen und Thailand.

    Seit 2002 kooperien 30 asiatische Staaten aus allen Regionen im Asian Cooperation Dialogue. Jährliche Treffen vor allem der Außen-, Finanz- und Wirtschaftsminister sollen zu einer verstärkten Zusammenarbeit beitragen.

    Weitere wichtige asiatische Organisationen sind: die Organisation der Islamischen Konferenz, die Asiatische Entwicklungsbank (Asia Development Bank, ADB) und die Asiatische Menschenrechtskommission.

    Kontinente einzeln:
    Afrika |
    Antarktika |
    Asien |
    Australien |
    Europa |
    Nordamerika |
    Südamerika

    Kontinentenkomplexe:
    Afrika-Eurasien |
    Amerika |
    Eurasien |
    Australien und Ozeanien

    Landmassen:
    Ostfeste |
    Westfeste |
    Südfeste


    Neue Kräfte in Asien – Rückwirkungen für Europa.Downloads-icon


    DSW-Datenreport 2016.Downloads-icon

    آسيا أكبر قارة في الأرض وأكثرها سكانًا، ويقع معظمها في نصفي الكرة الشرقي والشمالي. وهي تغطي 8.7% من مساحة سطح الأرض الكلية (أو 30% من مساحة أراضيها، تحديدًا 44,579 مليون كم مربع)، ومع ما يقرب من 4,462 مليار نسمة،[1] وتحتضن 60% من سكان العالم الحاليين. وقد تضاعف سكان آسيا أربع مرات تقريبًا خلال القرن 20.[2]

    وتعرف آسيا حسب التعاريف التي قدمتها الموسوعة البريطانية[3]، وجمعية ناشونال جيوغرافيك[4] بأنها تعادل 4/5 من أراضي أوراسيا – مع الجزء الغربي التي احتلتها أوروبا – وتقع شرق قناة السويس، شرق جبال الأورال وإلى الجنوب من جبال القوقاز وبحر قزوين والبحر الأسود. يحدها من الشرق المحيط الهادي، ومن الجنوب المحيط الهندي ومن الشمال المحيط المتجمد الشمالي. نظرًا لحجمها وتنوعها، فإن آسيا – اسم مكاني يعود تاريخه إلى العصر الكلاسيكي القديم – «هو أكثر المفاهيم الثقافية مشتركة بين المناطق والأشخاص من الكيان المادي المتجانس.[5] وهناك اختلافات كبيرة في آسيا ما بين داخلها وخارجها في ما يتعلق بالجماعات العرقية، والثقافات، والبيئات، والاقتصاد، والعلاقات التاريخية والنظم الحكومية.

    جاءت التسمية من اللغة الأكادية(لغة قديمة في العراق )من لفظ «أسو/Assu» ويعني «مشرق”
    في حين البعض يرجعها إلى أصل يوناني، من كلمة “Ἀσία” اليونانية القديمة، بمعنى «شرق» (أو «شروق الشمس» في حال تسمية الإناث)، استعملها هيرودوت (سنة 440 قبل الميلاد) في إشارة للأناضول.

    اعتبر سكان العصور الوسطى لأوروبا أن آسيا كقارة هي كتلة مميزة من الأرض. ويرجع المفهوم الأوربي للثلاث قارات في العالم القديم إلى الكلاسيكية القديمة، ولكنه كان ملاحظًا في العصور الوسطى بسبب ايزيدور اشبيلية (انظر إلى خريطة T وO).والحد الفاصل بين آسيا وأفريقيا هو برزخ السويس والبحر الأحمر والحد الفاصل بين آسيا وأوروبا ينحدر تقليديًا خلال الدردنيل، وبحر مرمرة، ومضيق البسفور والبحر الأسود وجبال القوقاز وبحر قزوين ونهر الأورال إلى منبعه وجبال الأورل إلى بحر كارا بالقرب من كارا، في روسيا. في حين أن هذا التفسير للقارات الثلاثية (أي، من آسيا وأوروبا وأفريقيا) لا يزال شائع في العصر الحديث، واكتشاف مساحة أفريقيا وآسيا، جعل من هذا التعريف إلى حد ما ينطوي على مفارقة تاريخية. وهذا صحيح بشكل خاص في حالة آسيا، والتي لديها العديد من المناطق التي يمكن اعتبارها كتلة أرضية مميزة في حال استخدام هذه المعايير (مثال؛ جنوب وشرق آسيا).

    تنفصل سيبيريا عن أمريكا الشمالية في أقصى الشمال الشرقي من آسيا عن طريق مضيق بيرينغ. ويحد آسيا من الجنوب المحيط الهندي (على وجه التحديد، من الغرب إلى الشرق، خليج عدن، وبحر العرب وخليج البنغال، ومن الجانب الشرقي مياه المحيط الهادي (بما في ذلك، عكس عقارب الساعة، وبحر الصين الجنوبي، وبحر الصين الشرقي، والبحر الأصفر، وبحر اليابان، وبحر أوخوتسك بحر برينغومن الشمال المحيط القطبي الشمالي. وأستراليا (أو أوقيانوسيا) في الجنوب الشرقي.
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    لا يعدّ بعض الجغرافيين أن آسيا وأوروبا قارات منفصلة، حيث أنه لا توجد أي فاصل مادي منطقي بينهم. على سبيل المثال، يجادل السيد باري كونليف، وهو أستاذ فخري لعلم الآثار الأوروبية في جامعة أكسفورد، ويقول أن أوروبا من الناحية الجغرافية والثقافية هي بكل بساطة «زائدة غربية لقارة آسيا».[6] وجغرافيا، فإن آسيا، تشكل الجزء الشرقي الأساسي لقارة أوراسيا باعتبار أوروبا هي شبه الجزيرة الشمالية الغربية لهذه الكتلة الأرضية – أو الأفرو-أوراسيا: وجغرافيًا فإن آسيا وأوروبا وأفريقيا يُكونوا كتلة أرضية واحدة ممتدة (ما عدا قناة السويس) ويتشاركوا في جرف قاري واحد. وتقريبًا فإن معظم آسيا تجلس على قمة البليت الأوراسي، وتلتصق بالجنوب عن طريق البليت العربي والهندي مع معظم الجزء الشرقي لسيبريا (شرق سلسلة شيرسيكي) على البليت الأمريكي الشمالي.

    هناك مدرستان للفكر بالنسبة للجغرافيا. مدرسة منهم تتبع الفرض التاريخي وتعامل أوروبا وآسيا على أنهم قارتين مختلفتين، مع تصنيف المناطق الفرعية داخلهم من أجل تحليل أكثر تفصيلًا. أما المدرسة الأخرى فتساوي بين كلمة «قارة” وبين المنطقة الجغرافية عندما تشير إلى أوروبا، وتستخدم كلمة «منطقة” لوصف آسيا من حيث الجغرافيا الطبيعية. ومنذ ذلك الحين، فإن كلمة «قارة» من الناحية اللغوية، تنطوي على اليابسة المتميزة، فأصبح من الشائع استبدال مصطلح «منطقة» بدلًا من «قارة» لتجنب مشكلة إزالة الغموض تمامًا.

    نظرًا لاتساع وتنوع مساحة اليابسة، فإنه في بعض الأحيان يكون حتى معرفة مما تتكون آسيا غير واضح. تستبعد بعض التعاريف تركيا، والشرق الأوسط، ووسط آسيا وروسيا في حين اعتبار أشباه قارات الشرق الأقصى وجنوب شرق آسيا والهند أنهم يكونوا آسيا، [7][8] خصوصًا في الولايات المتحدة بعد الحرب العالمية الثانية.[9] ويستخدم المصطلح في بعض الأحيان ليشير إلى منطقة آسيا – المحيط الهادي بآسيا، والتي لا تشتمل على الشرق الأوسط لروسيا، [10] ولكنها تشتمل على الجزر الموجودة في المحيط الهادي – وهناك عددًا منهم يعدّ جزء من أستراليا أو أوقيانوسيا، على الرغم من أن جزر المحيط الهادي لا تعدّ آسيوية.

    يوجد في آسيا 48 دولة معترف بها بالإضافة إلى 4 كيانات شبه مستقله ويبلغ عدد سكان آسيا ما يقارب الأربع مليارات نسمة، وتقسم آسيا من قبل وكالة الإحصاء التابعة للأمم المتحدة UNSD إلى 6 أجزاء إصطلاحية بحيث تسمى كل مجموعة دول تحت مصلطح معين بناء على موقعها من القارة. هذا التقسيم لآسيا إلى مناطق من قبل الأمم المتحدة يتم فقط لأسباب إحصائية ولا يعني أي افتراضات حول الانتماءات السياسية أو الثقافية للبلدان والأقاليم.[11]

    أجزاء القارة وألوانها المبينة على الخريطة:

    :ملاحظة : يقع جزء من مصر (شبه جزيرة سيناء) جغرافيًا في غرب آسيا، و مساحتها 60,088 كم2 ، عدد سكان سيناء كاملة يبلغ حوالي 1.400.000 نسمة، تنقسم شبه جزيرة سيناء إلى محافظتين هما:-
    شمال سيناء وعاصمتها العريش.
    جنوب سيناء وعاصمتها الطور.

  • دالبرح
  • تمتلك آسيا ثالث أكبر ناتج محلي إجمالي على مستوى القارات، بعد أمريكا الشمالية وأوروبا، ولكنها الأكبر عند قياسه من جانب تعادل القوى الشرائية، كما في 2007، وتمتلك الصين أكبر اقتصاد قومي داخل آسيا، من حيث الناتج الإجمالي لديها من الناتج المحلي الإجمالي GDP), ويليها اليابان والهند وجنوب كوريا واندونيسيا. ومع ذلك، فمن حيث الاسم (قيمة التبادل) يكون ترتيبهم هو اليابان، الصين، الهند، وجنوب كوريا والمملكة العربية السعودية وتايوان واندونيسيا. ومنذ عام 1960، حافظت جنوب كوريا على أعلى معدل نمو اقتصادي في آسيا، الملقبة باسم النمور الآسيوية، حيث أصبحت من الدول الصناعية الجديدة في عام 1980 ودولة متقدمة بحلول القرن الـ 21. وفي أواخر عام 1990 وبداية عام 2000 تزايد اقتصاديات جمهورية الصين الشعبية والهند بسرعة كبيرة، بمتوسط معدل نمو سنوي لكلًا منهم أكثر من 8%. وتشمل الدول التي تتمتع بمعدل نمو عالي الآن في آسيا كلًا من ماليزيا، الفلبين، باكستان، فيتنام، منغوليا، أوزبكستان، والدول الغنية بالمعادن مثل كازاخستان، تركمانستان، إيران، بروناي، الإمارات العربية المتحدة، قطر، الكويت، المملكة العربية السعودية، البحرين، سلطنة عمان, والعراق[31]

    خلال الألفية الأولى، كانت الهند تمتلك أكبر ناتج محلي إجمالي بما يتراوح بـ 30% من الناتج المحلي الإجمالي العالمي. وبحلول عام 1500 تخطت الصين الهند، ولكن على مدار الأربع قرون التالية كان الاثنان في تنافس متبادل بين المركز الأول والثاني من حيث أكبر ناتج محلي إجمالي، ذلك حتى أن استبدت بهم الإمبراطورية البريطانية (باستثناء الهند) في منتصف القرن التاسع عشر. وامتلكت اليابان أكبر اقتصاد في آسيا بعد عقود عديدة من الحرب العالمية الثانية وثاني أكبر اقتصاد من أي دولة واحدة على مستوى العالم، بعد تجاوز الاتحاد السوفيتي (تم قياسها بحسابات دقيقة)في عام 1986 وألمانيا عام 1968. (ملحوظة : عدد الاقتصادات الفائقة عالميًا تكون أكبر، مثل الاتحاد الأوروبي (EU), واتفاقية التجارة الحرة في أمريكا الشمالية (NAFTA) أو (APEC).وفي أواخر عام 1980 وبداية 1990، وصل حجم الناتج المحلي الإجمالي في اليابان بما يقارب بقية دول آسيا مجتمعة. وفي عام 1995، تساوى اقتصاد اليابان تقريبًا مع اقتصاد الولايات المتحدة ليحتل أعلى اقتصاد في العالم إلى اليوم بعدما سجلت العملة اليابانية ارتفاع بما يعادل 97 ين/ دولار. وتَركز النمو الاقتصادي في آسيا منذ الحرب العالمية الثانية وحتى عام 1990 في اليابان كما تركز أيضًا في أربع مناطق هي جنوب كوريا وتايوان وهونغ كونغ وسنغافوره الواقعة في حوض المحيط الهادي، المعروفة باسم النمور الآسيوية، وتعد جميع هذه الدول الآن من الدول المتقدمة حيث تمتلك أعلى ناتج محلي إجمالي للفرد في آسيا.[32]

    من المتوقع أن تتجاوز جمهورية الصين الشعبية اليابان لتحصل على أعلى قيمة أسمية وتعادل القوة الشرائية والناتج القومي المحلي في آسيا خلال عقد من الزمان. ومن المتوقع أيضًا أن تتقدم الهند على اليابان من حيث القيمة الإسمية للناتج المحلي الإجمالي بحلول عام 2020.[33] ومن حيث نصيب الفرد من الناتج المحلي الإجمالي، وكلًا من القيمة الإسمية وتعادل القوى الشرائية فستصبح جنوب كوريا هي ثاني أغنى دولة في آسيا بحلول عام 2050، متخطية بذلك ألمانيا، والمملكة المتحدة وفرنسا. وبحلول عام 2050، وفقا لتقرير عام 2006 من شركة برايس ووترهاوس كوبر، ستمتلك الصين أعلى اقتصاد في العالم (43% أكثر من الولايات المتحدة عند تعادل القوى الشرائية، بالرغم أنها من الممكن أن تكون أصغر من الولايات المتحدة من حيث القيمة الإسمية).[34]

    تعدّ قارة آسيا أكبر قارة في العالم بفارق كبير، وهي غنية بالموارد الطبيعية، مثل البترول، والغابات، والماء والأرز والنحاس والفِضة.

    عادة ماتكون الصناعة في آسيا أقوى في شرقها وجنوب شرقها، خصوصًا في الصين وتايوان وجنوب كوريا واليابان والهند والفلبيين وسنغافورة. وتستمر اليابان وجنوب كوريا في سيادة منطقة التعاونات متعددة الجنسيات، ولكن الصين والهند يحرزوا نجاحًا كبيرًا. وتقيم الكثير من شركات أوروبا وأمريكا الشمالية وكوريا الجنوبية واليابان علاقات مع دول آسيا النامية لتستفيد من وفرة امدادها بالعمالة الرخيصة والبنية التحتية المتطورة المتعلقة بها.

    تمتلك آسيا أربع مراكز تمويل رئيسية هي : طوكيو وهونغ كونغ وسنغافورة وشنغهاي. وأصبح مراكز الاتصالات وتعهيد العمليات التجارية(BPOs) هي الموظفين الرئيسين في الهند، وباكستان والفلبيين نظرًا لتوافر مجموعة كبيرة من العمال ذو المهارة العالية والتحدث باللغة الإنجليزية. وساعد زيادة استخدام المصادر الخارجية في اعتبار الهند واليابان كمراكز تمويلية. وأصبحت الهند مركز رئيسيًا للاستعانة بالمصادر الخارجية نظرًا لحجم مجال تكنولوجيا المعلومات التنافسي الكبير.

    يمكن رؤية تاريخ آسيا في صورة تواريخ مميزة للعديد من المناطق الساحلية المحيطة: شرق آسيا وجنوب آسيا وجنوب شرق آسيا والشرق الأوسط المرتبط بالكتلة الداخلية للسهوب الآسيوية الوسطى.

    كانت المدن الساحلية المحيطة مأوى لبعض حضارات العالم البدائية المعروفة، حيث تطورت كل واحدة منهم حول وديان النهر الخصبة. وتشاركت الحضارات في بلاد ما بين النهرين، وادي السند والهونجي في العديد من التشابهات. ويمكن أ، تكون هذه الحضارات قد قامت بالتبادل الجيد في التكنولجيا والأفكار مثل الرياضيات والفيزياء. ويبدو أن الابتكارات الأخرى، مثل الكتابة، قد تطورت في كل منطقة عى حدة. وتطورت المدن والدول والإمبراطوريات في هذه الأراضي المنخفضة.

    كانت منطقة السهول المركزية مأهولة لفترة طويلة بفرسان البدو الذين كانوا يستطيعوا أن يصلوا لأي مكان في آسيا عبر السهول. وكان الهند- أوروبيين هم الذين افترضوا التوسع خارج السهول في باديء الأمر، حيث نشروا لغتهم في الشرق الأوسط، وجنوب آسيا، وحدود الصين حيث كان يقيم التوكارينيين. وكان معظم الجزء الشمالي لآسيا والذي يشتمل على معظم سيبريا لايمكن الوصول إليه إلى حد كبير بسبب الغابات الكثيفة والمناخ والتندرا. ولا تزال هذه المناطق تمتلك كثافة سكانية منخفضة للغاية.

    ظل المركز والدول المحيطة به منفصلين إلى حد كبير بواسطة الجبال والصحاري. حيث شكلت جبال القوقاز والهيمالايا وصحاري كراكورم والجوبي حواجز طبيعية جعلت فرسان السهول البدوية يمروا بصعوبة بالغة. في حين أن سكان المدن الحضرية كانوا أكثر تقدما من الناحية التكنولوجية والاجتماعية، إلا أنهم كانوا يستطيعوا في العديد من الحالات أن يقوموا بالقليل فقط من ناحية الجانب العسكري لصد حشود الفرسان القادمة من السهول الوسطى ومع ذلك، كانت الأراضي المنخفضة لا تملك ما يكفي من المراعي المفتوحة لدعم قوة الفرسان الكبيرة، ولهذا السبب مع أسباب أخرى، وجد البدو الذين استولوا على الصين والهند والشرق الأوسط أنفسهم متأقلمين مع المجتمعات المحلية الأكثر ثراءُ. horsebound ؛ لهذه الأسباب وغيرها، من البدو الرحل الذين كانو يتنقلون فيها .

    تعدّ آسيا موطن للعديد من العائلات اللغوية واللغات المنفصلة. وتمتلك معظم الدول الآسيوية أكثر من لغة واحدة والتي يتم التحدث بها كأساس. على سبيل المثال، وفقا للدراسة العلمية للتفريق بين الأجناس البشرية، فهناك أكثر من 600 لغة يتم التحدث بها في أندونيسيا، وأكثر من 800 في الهند وأكثر من 100 في الفلبين. أما الصين فلديها العديد من اللغات واللهجات المحلية في المحافظات المختلفة.

    أصبح العلّامةرابندراناث طاغور، وهو شاعر وكاتب درامي بنغالي من سانتينيكيتان، تقع حاليا في بنغال الغربية في الهند، أول شخص آسيوي يحصل على جائزة نوبل عام 1913. حيث فاز بجائزة نوبل في الأدب عن تأثير أفكار أعماله النثرية الملحوظة بالإنجليزية والفرنسية وغيرها من الآداب القومية في أوروبا والأمريكتين. وهو أيضا كاتب النشيد الوطني لكل من بنجلاديش والهند.

    ويُقال أن اسم طاغور أُطلق على فائز آخر بجائزة نوبل بنغالي هندي، والفائزة بجائزة نوبل عام 1998 في الاقتصاديات هي، أماراتيا سين. تركز شغل سين حول القضايا العالمية بما فيها المجاعة، والرفاهية، وتطور العالم الثالث. حصلت أماراتيا سين على درجة الماجيستير من كلية ترينتي، جامعة كامبريدج بالمملكة المتحدة من 1998 – 2004 لتصبح أول آسيوية ترأس كلية «أوكسبريدج».

    ويتضمن الكتاب الآسيوين الآخرين الذين حصلوا على جائزة نوبل ياسوناري كواباتا (اليابان، 1966)، وكينزابورو اوي (اليابان، 1994)، وجاو كسينغجيان (جمهورية الصين الشعبية، 2000) والكاتب التركي أورهان باموك (تركيا، 2006).

    كما فازت الأم تريزا في الهند وشيرين إبادي في إيران بجائزة نوبل للسلام لمجهوداتهم الملحوظة والمشرفة من أجل الديموقراطية وحقوق الإنسان، خصوصًا حقوق المرأة والطفل. عبادي هي أول إيرانية مسلمة تفوز بجائزة نوبل. وفازت أونج سان سو كيي أيضًا بجائزة نوبل للسلام عن نضالها المسالم وغير العنيف في ظل الدكتاتورية العسكرية في بورما. فهي ناشطة تنادي بالديموقراطية وعدم العنف وقائدة للرابطة الوطنية للديموقراطية في بورما (مينامار) وسجينة معروفة من أجل ضميرها. وهي بوذية ومنحت جائزة نوبل للسلام عام 1991.

    السيد.س. ف. رامان هو أول آسيوي حصل على جائزة نوبل في العلوم. حيث حصل على جائزة نوبل في الفيزياء «لعمله على تشتيت الضوء ولاكتشاف التأثير الذي سمي باسمه بعد ذلك».

    ويتضمن الآسيوين الآخرين الذين حصلوا على جائزة نوبل كلًا من صبرهمانيان شاندراسيخار، و[وضح من هو المقصود ؟]، وشموئيل يوسف عجنون، و

    ، ومناحيم بيغن، وسيشانوفر، وأفرام هيرشكو، ودانييل كاهنمان، وشيمون بيريز، واسحق رابين، وياسر عرفات، وخوزيه راموس هورتا والأسقف كارلوس فيليب اكسيمنس بيلو من تيمور الشرقية، وكيم داى جونغ، وثلاثة عشر من العلماء اليابانيين. معظم الفائزين بجائزة نوبل من اليابان وإسرائيل فيما عدا سوزوكي ورامان (الهند)، وسلام فياض (باكستان)، وعرفات (الأراضي الفلسطينية) وكيم (كوريا الجنوبية).

    في عام 2006، مُنح الدكتور محمد يونس من بنغلاديش بجائزة نوبل للسلام لإنشاء بنك جرامين، بنك التنمية الاجتماعي والذي يُقرض الأموال للفقراء، خصوصًا النساء في بنغلاديش. حصل د. يونس على درجة الدكتوراة في الاقتصاد من جامعة فاندربيلت في الولايات المتحدة. وهو معروف دوليا لمفهوم القروض الصغيرة التي تسمح للفقراء والمعوزين أن يقترضوا المال مع ضمانات ضئيلة أو معدومة. وعادة مايتم تسديد الأموال المقروضة خلال مدة محددة تكون حالات التخلف عن السداد قليلة جدًا.

    تسلم الدالاي لاما عدد من الجوائز عبر حياته الروحية والسياسية.[129] وفي 22 يونيو 2006، أصبح واحد من أربعة أشخاص فقط الذين يُعرفوا بمواطنتهم الفخرية من قبل الحاكم العام لكندا. وفي 28 مايو 2005، حصل على جائزة همفريس الكريسماس من الجمعية البوذية في المملكة المتحدة. وكان أبرز هذه الجوائز هي جائزة نوبل للسلام، والتي قُدمت في أوسلو يوم 10 ديسمبر 1989.

    الأساطير الآسيوية متنوعة. القصة الأولى وُجدت في أساطير بلاد ما بين النهرين، في ملحمة جلجامش. وتحكي الأساطير الهندوسية عن تجسد الإله فيشنو في شكل ماتسيا والتي حذرت مانو من الفيضانات الرهيبة. وفي الأساطير الصينية القديمة، كان على شان هاى جينغ، الحاكم الصيني لدا يو، قضاء 10 سنوات للسيطرة على الطوفان الذي اجتاح معظم الصين القديمة، وكان يساعده في ذلك الإله نووا الذي أصلح الجزء المكسور من السماء الذي كانت تهطل الأمطار الغزيرة من خلاله.

    تغطي التقاليد الفلسفية الآسيوية طائفة واسعة من الأفكار الفلسفية، والكتابات. وتشتمل الفلسفة هندية على الفلسفة الهندوسية والفلسفة البوذية. وتشمل عناصر السمو عن الأشياء المادية، في حين أن هناك مدرسة فكرية أخرى من الهند، كارفاكا، والتي تدعو إلى التمتع بالأشياء الموجودة في العالم. وتوجد الديانات الإبراهيمية أيضًا في معظم البلدان الآسيوية.

    نشأت الديانات الإبراهيمية المتمثلة باليهودية، والمسيحية والإسلام في غرب آسيا. وتُمارس الديانة اليهودية، وهي أقدم الديانات السماوية، في إسرائيل (التي يوجد بها أكبر نسبة من اليهود)، على الرغم من وجود بعض المجتمعات الصغيرة في دول أخرى مثل في بني إسرائيل في الهند. أما في الفلبين وتيمور الشرقية، فإن مذهب الكنيسة الرومانية الكاثوليكية هو السائد؛ حيث تم ادخالها بواسطة الأسبان والبرتغاليين، على التوالي. وفي أرمينيا، تكون الأرثوذكسية الشرقية هي المعتقد السائد. وتنتشر الطوائف المسيحية المتنوعة في أجزاء من الشرق الأوسط كما تنتشر في الصين والهند أيضا. وتوجد أكبر تجمعات إسلامية (داخل حدود دولة واحدة) في أندونيسيا. وتحتوي جنوب آسيا (وخاصة باكستان والهند و بنغلاديش) على 30 ٪ من المسلمين. وهناك أيضا جاليات إسلامية كبيرة في الصين، وإيران، وماليزيا، وجنوب الفلبين، و(مندناو)، وروسيا، ومعظم غرب آسيا وآسيا الوسطى.

    تعدّ آسيا أكبر القارات من حيث المساحة والسكان، فتشمل 30% من اليابسة، ويعيش عليها تقريبا ثلاثة أخماس سكان العالم، وتقع تقريبا في نصف الكرة الشمالي. يحدها شمالا المحيط القطبي الشمالي وبشرقه ممر بيرنج الجليدي. وفي الجنوب المحيط الهندي وبالغرب البحرين الأحمر والأبيض المتوسط. وشمال غرب تقع حدودها مع أوروبا. آسيا متصلة مع أوروبا بحيث أنه يمكن اعتبارهما قارة واحدة ولكنهما تعدّان قارتين لأسباب تاريخية، وتعدّ جبال الاورال ونهر الأورال الفاصل بينهما. ترتبط مع أفريقيا بشبه جزيرة سيناء وتعدّ قناة السويس الخط الفاصل بينهما. يقطن آسيا أكبر عدد من السكان مقارنة بالقارات الأخرى وفيها أكبر تجمعيين سكانيين في دول وهما الصين (1.3 مليار نسمة) والهند (1.1 مليار نسمة)، كما أن بها أكبر دول العالم وأصغرها مساحة روسيا وهي أكبر دولة عالمية من حيث المساحة بحث تغطي مساحة قدرها 17 مليون كيلومتر مريع، وهنا أصغر الدول مثل البحرين، المالديف، وسنغافورة مساحة كل منها أقل من 780 كيلومتر مربع. أكثر من خمسي بلاد آسيا بها سكان أقل من 6 مليون نسمة. قامت بها أكبر عدد من الحضارات القديمة كحضارات الهند وبابل وسومر وآشور والفرس والصين. وحضارة الفنيقيين والحيثيين والحضارة الإسلامية.

    تعدّ آسيا مزيجا من التضايس والمعالم الأرضية ففيها أطول أنهار العالم وأكبر الصحارى، وأكثف الغابات. بالإضافة إلى أعلى واخفض نقطتين في العالم، حيث قمة إفرست في جبال الهملايا ترتفع 8,848 متر عن سطح البحر وبذلك تكون أعلى نقطة في العالم، بينما أخفض نقطة تكون في البحر الميت وعمقها 399 متر تحت سطح البحر بين الضفة الغربية والأردن. زيادة على ذلك فإن دول آسيا فيها نظم سياسية متنوعة، بعض الأنظمة الشيوعية تحكم بدان في آسيا كالصين وفيتنام. بعض الدول لها ملوك كالمملكة العربية السعودية ومملكة البحرين وبوتان. في بعض الدول الخليجية الشيوخ هم حكامها مثل الكويت وقطر والإمارات.

    مراجع الأعمال


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    التعداد العام للسكان في كمبوديا 2008 — المؤقت المجاميع السكانية، والمعهد الوطني للإحصاء، وزارة التخطيط، الذي صدر 3rd September، 2008Downloads-icon


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    قائمة بدول آسيا حسب عدد السكان والذي يبلغ 4.555,171,010 نسمة.




    سكان آسيا حسب الدولة (أكبر 8 دول).


    التقدريات الرسميةDownloads-icon


    التقدريات الرسميةDownloads-icon


    Official estimateDownloads-icon


    Final 2008 census resultDownloads-icon


    Official estimateDownloads-icon


    Final 2010 census resultDownloads-icon


    Preliminary 2015 census resultDownloads-icon


    Preliminary 2011 census resultDownloads-icon


    Preliminary 2014 census resultDownloads-icon

    شمال آسيا، يشار إليها أيضًا باسم سيبيريا، هي المنطقة الشمالية من آسيا وتدار من قبل روسيا، ويحدها من الشمال المحيط المتجمد الشمالي، ومن الغرب أوروبا الشرقية، ومن الجنوب آسيا الوسطى وشرق آسيا، ومن الشرق المحيط الهادئ. المنطقة تغطي مساحة قدرها حوالي 13,100,000 كيلومتر مربع (5,100,000 ميل مربع)، أو 8.8٪ من الأرض المساحة الكلية للأراض. وهي أكبر منطقة فرعية في آسيا من حيث المساحة، ولكنها أيضًا الأقل كثافة سكانية، حيث يبلغ عدد سكانها التقريبي 33 مليون شخص أو 0.74 ٪ من سكان آسيا.

    المنطقة جزء من الصفيحة الأوراسية، باستثناء من جانبها الشرقي، والذي يكمن في صفيحة أمريكا الشمالية، على الرغم من وجودها جغرافيًا في آسيا، فهي جزء من روسيا، وبالتالي فهي جزء من أوروبا ثقافيًا وسياسيًا. يهيمن السكان السلافيون وغيرهم من الشعوب الهندوأوروبية على المنطقة، وأكثر من 95 ٪ من سكانها هم من أصل أوروبي.[1]

    التأثيرات الأوروبية، وخاصة الروسية، قوية في الجزء الجنوبي الغربي والوسطى من المنطقة، بسبب ارتفاع عدد السكان الروس الذين بدأوا في الاستقرار في المنطقة في القرن الثامن عشر.[2] ومع ذلك، فإن الثقافات الآسيوية قوية في الأجزاء الشرقية والجنوبية والجنوبية الشرقية من المنطقة بسبب تركز السكان من السكان الأصليين والأعراق الآسيوية الأخرى.[3][4][5]

    كانت المنطقة مأهولة بمجموعات مختلفة من البدو ذوي الأصول التركية مثل الهون والنينيتس والسكوثيون والأويغور. وفي القرن الثالث عشر غزا المغول جزءا كبيرا من منطقة ومع تفكك خانية القبيلة الذهبية أُنشأت خانات سيبير في أواخر القرن الخامس عشر. ثم هاجر الياقوتيون الذين يتكلمون اللغة التركية شمالا من بحيرة بايكال تحت ضغط من قبائل المغول خلال القرن الثالث عشر حتى القرن الخامس عشر.[6]

    وبقيت المنطقة ذات كثافة سكانية منخفضة، حيث كتب المؤرخ جون إف. ريتشاردز: “. أنه لمن المشكوك فيه أن إجمالي سكان سيبيريا الأوائل تجاوزو 300,000 شخص”.[7] وفي القرن السادس عشر مع نمو القوة الروسية واتجاهها للشرق بدأ التجار وجنود القوزاق بدخول سيبيريا ثم قام الجيش الروسي بإقامة القلاع والمدن، وطُوِرت بعض القرى مثل مانغازاوا، تارا، يينيسيسك وتوبولسك، و بحلول منتصف القرن السابع عشر وصلت السيطرة الروسية إلى المحيط الهادئ. وفي عام 1709 وصل عدد السكان الروس إلى حوالي 230,000 نسمة.[8] ثم عملت روسيا على ضم المنطقة تدريجيا إلى أراضيها حتى تم توقيع اتفاقية بكين في عام 1860. وبعد الثورة البلاشفية عام 1917، كانت المنطقة محل نزاع حتى فرض الاتحاد السوفيتي سيطرته الكاملة في عام 1923. وبعد انهيار الاتحاد السوفيتي في عام 1991 غدت روسيا المسؤولة عن المنطقة.
    اسيا

    وقد بقيت اسيا الشمالية لعدة قرون منطقة غير مستكشفة وغير مأهولة إلا من الحملات الإستكشافية والسجناء المنفيين من روسيا الغربية والأقاليم التابعة لها كبولندا، ولكن بعد إنشاء سكة الحديد التي ربطت موسكو مع سيبيريا في عهد القيصر نيكولاس الثاني (1916م) واكتشاف الثروات الطبيعية انتشرت المدن الصناعية وازداد عدد السكان حيث انتقل نحو سبعة ملايين شخص من روسيا الأوروبية بين عامي 1801 و 1914. وخلال الأعوام من 1859-1917، هاجر أكثر من نصف مليون شخص إلى الشرق الأقصى الروسي.[9] وخلال العقود الأولى للإتحاد السوفيتي وخصوصا الفترة الواقعة بين 1930 و 1940 تم استبدال نظام المعسكرات القديم بواحد جديد يدار من قبل معسكرات العمال (الـغولاغ).[10] ووفقا للتقديرات السوفييتية شبه الرسمية فإن أكثر من 14 مليون إنسان أُدخِلوا لهذه المعتقلات والسجون. إضافة إلى نحو 7 أو 8 ملايين إنسان تم ترحيلهم إلى الأراضي النائية للإتحاد السوفييتي. مات أكثر من 516,800 سجين في المعسكرات من 1941 إلى 1943[11] بسبب نقض الغذاء الناجم عن الحرب العالمية الثانية.

    تشمل المناطق الجغرافية الرئيسية سهول سيبيريا الغربية وهضبة سيبيريا الوسطى. وتضم ياقوتيا الشرقية والغربية العديد من السلاسل الجبلية. ويبلغ متوسط إرتفاع هذه الجبال إلى ما يقارب ال 3000 متر (9800 قدم)، ولكن هذه الجبال تكاد تخلو تماما من الغطاء النباتي. ويعد بركان كلوتشفسكايا سوبكا النشط في شبه جزيرة كامشاتكا أعلى قمة في شمال اسيا حيث يبلغ ارتفاع قمته 4649 متر أي 15,253 قدم.

    يتألف معظم السهل الغربي للمنطقة من الرواسب الغرينية التي تكوّنت نتيجة سدود الجليد والتي كوّنت أيضا بحيرة جليدية كبرى. ومن منتصف إلى نهاية العصر الجليدي سدت هذه البحيرة تدفق نهري أوبي وينسي من ناحية الشمال مما أدى إلى إعادة توجيه تدفق هذه المجاري إلى الجنوب الغربي لتصب في بحر قزوين وبحر آرال.
    وتتكون هضبة سيبيريا الوسطى من غلاف صخري قديم والذي شكل قارة مستقلة قبل حدوث العصر البرمي. وهذه الهضبة غنية بالمعادن حيث تحوي على الكثير من رواسب الذهب والألماس والمنغنيز والرصاص والزنك والنيكل والكوبالت والموليبدنوم.[12]

    يتشكل الغطاء النباتي في شمال اسيا في معظمه من التايغا التي تتشكل من غابات الصنوبر، مع حزام التندرا في الطرف الشمالي ومنطقة الغابات المعتدلة في الجنوب.

    مناخ المنطة متفاوت بشكل كبير ولكن بشكل عام فإنه يتمثل بصيف قصير وشتاء طويل بارد. وعلى الساحل الشمالي إلى الشمال من الدائرة القطبية الشمالية تمر المنطقة بصيف قصير (شهرا واحد). معدل درجة الحرارة في جنوب اسيا الشمالية (حيث يتمركز معظم السكان) يبلغ 0.5 سيلزيوس (32.9 ف) وتصل إلى 20 سيلزيوس (65 ف).[13] ويعتبر المناخ في غرب المنطقة أدفأ من شرقها حيث سجلت أدنى درجة حرارة في ياقوتيا -71.2 سيلزيوس (-96.1 ف). وهطول الأمطار منخفض عموما، ولكن قد يتجاوز ال500 ملليمتر (20 بوصة) في كامتشاتكا حيث تتدفق رياح رطبة آتية من بحر أوخوتسك.

    تشير معظم التقديرات إلى أن هناك حوالي 33 مليون مواطن روسي يعيشون شرق جبال الأورال، وتشكل الشعوب التركية (الشعوب الأصلية) الآن أقلية في شمال آسيا بسبب الترويس عملية خلال القرون الثلاثة الماضية.و تشير سجلات التعداد الروسية إلى أنهم لا يشكلون سوى ما يقدر بـ 10 ٪ من سكان المنطقة، مما يجعلها أكبر أقلية عرقية في سيبيريا.

  • آسان پرداخت
  • وبين عامي 1801 و 1914، انتقل ما يقدر بنحو 7 ملايين مستوطن من روسيا الأوروبية إلى شمال اسيا، 85٪ منهم خلال الحرب العالمية الأولى.[14]

    (2010)

    أبسط استعمال لهذا القالب هو بادراج معلومة بدون تسميتها بالصيغة التالية :

    ما عليك سوى تعويض اسم القارة/المنطقة باسم المنطقة التي ترغب بها متبوعا باسم الموضوع. مثلا من الكتابة التالية {{أفريقيا|جغرافيا}} نتحصل على جدول لدول أفريقيا بوصلات لموضوع الجغرافيا لكل بلد كـ جغرافيا الجزائر.


    وبالإمكان استعمال اسم المعلومة قبل، وذلك بكتابة :


    اسيا

    يمكن اضافة معلومة ثانية عند الحاجة عند الرغبة في إضافة تكملة للموضوع المكون. مثلا، عند الرغبة في الحصول على وصلات من الشكل منتخب فرنسا لكرة القدم. هنا الجزء منتخب هو المعلومة الأولى و لكرة القدم القدم هي المعلومة الثانية.


    رمز _ يستعمل للدلالة على وجود فراغ كفاصل :


    لاحظ ظهور رمز _ في العنوان، لتجنب ذلك نستعمل المعلومة عنوان (سنتطرق لها لاحقا). أو اظهار ذلك باستعمال اسم لكل معلومة مدرجة كما هو موضح في المثال التالي :


  • آموزش بورس تهران
  • المعلومة عنوان تسمح بعرض عنوان محدد للصندوق يظهر أعلاه. في حالة عدم ادراج هذه المعلومة، فإنه يتم تركيب عنوان بصورة آلية باستعمال معلومة قبل و معلومة بعد (إن وجدت). ولجعل العنوان يظهر على شكا وصلة، يجب وضعه بين عارضتين مزدوجتين.

    المثال التالي يصف كيفية إنشاء صندوق يضم وصلة لمقالة عن علم كل دولة من دول أوقيانوسيا.


    لاحظ أنه لو تركنا الصندوق بدون عنوان، لكان العنوان التلقائي هو علم أوقيانوسيا.

    تعرض هذه القوالب بصورة كاملة في الحالة العامة، إلا في حالة عرض أكثر من قالب حيث يظهر بصورة مختصرة يعرض فقط شريط العنوان. ويتم هذا نظرا لاستعمال الخاصية autocollapse بصورة مبدئية. في حالة ما إذا رغبنا في التحكم بطريقة العرض، يمكن استعمال المعلومة state والتي تمكن من العرض الدائم إذا زودت بقيمة expand لعرض كامل أو القيمة collapsed لعرض مختصر.

    مثال :


    يمكن تحديد العرض فقط للدول المستقلة والمعترف بها. وذلك من خلال استعمال المعلومة دول_فقط.


    يمكن استعمال هاته القوالب في إنشاء قوالب جديدة (قد يكون الهدف تفادي تكرار العبارة نفسها مرارا، أو لأسباب أخرى).

    في هذه الحالة، أول ما يجب توضيحه هو اسم القالب من خلال المعلومة اسم. وهذا ضروري لأنه يسمح بتوضيح أشياء كثيرة من بينها إنشاء وصلات صحيحة على شريط العنوان للـ عرض • نقاش • تعديل.

    و هذا مثال توضيحي :

    المطلوب إنشاء قالب لأعلام دول أوروبا.

    يتم استعمال هذا القالب الجديد بإضافة العبارة {{أعلام دول أوروبا}} أو {{أعلام دول أوروبا|state=expand}}.


    عادة ما تدرج هذه القوالب في ذيل (آخر) المقالة.

    اسيأمريكا (بالإنجليزية: Asiamerica)‏ هي جزيرة كبيرة تشكلت من كتلة لوراسيا, الصخرية مفصولة بتشكيل بحري قاري ضحل من أوراسيا إلى الغرب وشرق أمريكا الشمالية إلى شرقـًا .أدرجت هذه المنطقة إلى ما هو المعروفة الآن بالصين ومنغوليا وغرب الولايات المتحدة وكندا الغربية. الأدلة الحفرية تخبرنا إن اسيأمريكا كانت موطن لكثير من الديناصورات والثدييات وما قبل التاريخ منها، وهي موجوده أصلا في أواخر العصر الطباشيري إلى عصر الإيوسين، ولكنها تشكلت مرة أخرى في بداية العصر الجليدي، على الرغم من إن آسيا ترتبط بأمريكا عن طريق إحدى الكتل الجليدية عبر المحيط الهادئ وهذ الذي ربط آسيا بألاسكا
    أعلى جزء في هذه القارة هو جرينلاند وأدنى منطقة مغموره هو القطب الشمالي.

    تتضمن هذه المقالة قائمة الحروب والنزاعات التي قامت في آسيا، وتحديداً في شرق آسيا، جنوب آسيا، جنوب شرق آسيا، وروسيا. أما النزاعات والصراعات التي وقعت في جنوب غرب آسيا فتجدها في مقالة قائمة نزاعات الشرق الأوسط الحديثة.

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